Deutscher Lesepreis Deutscher Lesepreis - Gruppenfoto, auf der Bühne Foto: Thomas Müller

Der Deutsche Lesepreis zeichnet innovative und bewährte Leseförderungsmaßnahmen aus und sucht jedes Jahr herausragende Maßnahmen und Projekte, die dazu beitragen, eine Kultur des Lesens zu erhalten und zu fördern.

Der Deutsche Lesepreis

Zwischen dem 01. April und 30. Juni konnten sich Einzelpersonen, Einrichtungen, Kindertagesstätten und Schulen für den Deutschen Lesepreis 2023 bewerben. Die Initiatoren Stiftung Lesen und Commerzbank-Stiftung zeichnen mit den einzelnen Kategorie-Paten innovative und bewährte Leseförderungsmaßnahmen in sechs unterschiedlichen Kategorien aus. Wir bedanken uns bei allen Bewerberinnen und Bewerbern. Aus dem Kreis der Nominierungen werden je Kategorie drei Preisträger/-innen ausgewählt. Die Verleihung des Deutschen Lesepreises wird am 7. März 2023 stattfinden.

Lernen Sie die Preisträgerinnen und Preisträger des Jahres 2021 kennen!

Foto von Staatsministerin Claudia Roth MdB

Grußwort der Staatsministerin
Claudia Roth MdB

Wenn die Welt aus den Fugen ist, lohnt der Gedanke an einen viel zitierten Ausspruch Heinrich Manns: „Bücher von heute sind morgen Taten.“ Wer heute Lesen lernt, wird morgen seine Gegenwart verstehen und die Zukunft gestalten können. Deshalb ist es so wichtig, möglichst früh ein möglichst tiefes Interesse und Freude am Lesen zu wecken – vor allem bei Kindern, deren Eltern ihnen keine Bücher vorlesen können. Bildung ist leider immer noch zu oft davon abhängig, ob die Eltern das Wissen, die Kraft, die Zeit und die Mittel haben, ihre Kinder zu fördern.

Dabei ist Lesen nicht nur ein Fundament für unser Wissen, es ist auch der Eintritt ins Reich der Literatur. Lesen schafft Teilhabe – gesellschaftliche und kulturelle Teilhabe. Hier setzt die Leseförderung der Stiftung Lesen an. Mit dem Deutschen Lesepreis zeichnet sie innovative Projekte zur Förderung der Lesekompetenz aus und leistet damit einen wichtigen Beitrag, Leserinnen und Leser zu gewinnen, die sich dann umso tatkräftiger und weitsichtiger im Morgen einbringen können.

Ich danke der Stiftung Lesen und der Commerzbank-Stiftung – als Initiatoren des Lesepreises - und allen beteiligten Einrichtungen für ihre vielfältigen Ideen und ihren großartigen Einsatz.

 

Unterschrift von Claudia Roth MdB
Claudia Roth MdB
Staatsministerin für Kultur und Medien

Foto: Jurymitglied Astrid Kießling-Taskin Foto: Jurymitglied Dr. Jörg F. Maas

Grußwort der Initiatoren

Lesen zu können ist eine der wichtigsten Grundlagen unserer Gesellschaft. Und trotzdem hat knapp ein Fünftel der Bevölkerung in Deutschland große Schwierigkeiten beim Lesen – Jugendliche genauso wie Erwachsene. Aktivierende, zukunftsorientierte und nachhaltig wirkende Leseförderungsmaßnahmen für alle Altersgruppen helfen dabei, dieser großen gesellschaftlichen Herausforderung zu begegnen. Um das vielfältige und in der Regel ehrenamtliche Engagement für die Leseförderung in Deutschland zu würdigen und zu unterstützen, vergeben die Stiftung Lesen und die Commerzbank-Stiftung seit 2013 gemeinsam den „Deutschen Lesepreis“.

Mit dem „Deutschen Lesepreis“ wollen wir Impulse in der Leseförderung setzen und neuen Ideen zur Verwirklichung verhelfen. Dabei verstehen wir unter „Lesen“ nicht nur das Lesen von gedruckten Büchern. Gerade digitale Medien verfügen über ein großes Potenzial in der Leseförderung. Dieses zu erkennen und zu nutzen ist eine Aufgabe, zu der wir aktiv beitragen möchten.

Nur, wenn wir für alle Zielgruppen geeignete Zugänge zum Lesen schaffen, kommen wir unserer Vision näher, aus Deutschland ein „Leseland“ zu machen. Aus diesem Grund freuen wir uns auf viele Bewerbungen zum „Deutschen Lesepreis“: innovative und kreative Ideen genauso wie bereits erfolgreiche und bewährte Konzepte.

Wir freuen uns auf spannende Bewerbungen!

Astrid Kießling-Taşkin
Vorständin Commerzbank-Stiftung
  Dr. Jörg F. Maas
Hauptgeschäftsführer Stiftung Lesen